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Erfassung der Krankengeschichte (Anamnese)

Bei der Allergiediagnose spielt eine möglichst vollständige Erfassung der Krankengeschichte, die Anamnese, eine entscheidende Rolle. Hierfür wird Dir Dein behandelnder Arzt Fragen zu Deinem aktuellen Gesundheitszustand, zu Vorerkrankungen, zu allergischen Erkrankungen in Deiner Familie, zu Deinem Beruf und zu Deiner Umgebung (Wohnung, Haustiere, Hobbies) stellen. Damit Du Deinem Arzt diese Fragen beantworten kannst, wodurch er wichtige Informationen zu Deiner Allergie erhält, findest Du hier verschiedene Fragebögen, die Dir helfen, Deine Krankengeschichte und Symptome genau zu beschreiben.

Für eine erste Einschätzung Deiner Krankengeschichte genügen dem Arzt oft die Informationen aus dem Kurzanamnesebogen. Manchmal ist für die Diagnose eine sehr detaillierte Aufschlüsselung der Krankengeschichte notwendig. Dies kann insbesondere von Bedeutung sein, wenn die Auslöser der Symptome nicht eindeutig zu benennen sind oder wenn der Arzt verschiedene Ursachen für Deine Allergie vermutet. In diesen Situationen kann das Ausfüllen des ausführlichen Anamnesebogens als Vorbereitung für Deinen Arzttermin sinnvoll sein.

Vermutest Du bei Deinem Kind eine Allergie, kannst Du den speziellen Anamnesebogen für Kinder ausfüllen und zu Deinem Arzttermin mitbringen. Dieser ist auf die Besonderheiten von Allergien bei Kindern zugeschnitten.

Am besten nimmst Du die ausgefüllten Bögen mit zu deinem Allergologen. Er kann Dir Fragen beantworten und behilflich sein, falls du Dir bei bestimmten Punkten unsicher bist.

Den Bogen Mein persönliches Testergebnis kannst Du Dir ausdrucken und zu Deinem Allergietest zum Arzt mitbringen, so kannst Du Dir Deine Testergebnisse notieren lassen.

Symptom- und Therapiekontrolle

Manchmal ist es für Allergiker nicht ganz einfach, den Zeitraum zu benennen, in dem die Allergie-Symptome auftreten. Dies kann jedoch von entscheidender Bedeutung sein, weil dies Deinem Arzt hilft, die Ursachen für Deine Allergie einzugrenzen. Mit dem Symptomkalender kannst Du täglich Deine Symptome sowie die von Dir angewendeten Medikamente festhalten. Fülle diesen am besten über mehrere Monate aus, um den Verlauf deiner Allergie-Symptome genau zu dokumentieren.

Darüber hinaus kannst Du nach einer Hyposensibilisierung kontrollieren, ob sich Deine Symptome verbessert haben und Du weniger Medikamente benötigst. Alternativ kannst Du hierfür auch unser Allergietagebuch nutzen.

Die Visuelle Analog-Skala ist eine einfache Möglichkeit, die Entwicklung Deiner Beschwerden vor und während einer Hyposensibilisierung zu beobachten.

Hierfür bewertest Du auf einer 10 cm langen Linie Dein Gesamtbefinden, aber auch Deine Symptome einzeln, und markierst auf der Linie die Stelle zwischen „Keine Symptome und schwere Symptome”, die Deinen Gesundheitszustand am besten zum Ausdruck bringt.

Mit Hilfe des Therapieverlaufsbogens kannst Du den Verlauf Deiner Hyposensibilisierung festhalten. Hierfür bewertest Du in jedem Beschwerdezeitraum Dein Befinden sowie Deine Allergie-Symptome und notierst zusätzlich den Bedarf an Medikamenten.

Am besten besprichst Du mit Deinem behandelnden Allergologen, welches Messinstrument zur Symptom- und Therapiekontrolle sich für Deine Behandlung am besten eignet.

Allergiepass

In deinem Allergiepass kannst Du deine Unverträglichkeiten festhalten oder Du bittest Deinen behandelnden Allergologen Dir diesen auszufüllen. Führe den Allergiepass möglichst im Portemonnaie stets bei Dir. Im Falle von (lebens-)bedrohlichen allergischen Reaktionen kann dir so gezielter geholfen werden. Zeige ihn auch Deinem behandelnden Arzt, Zahnarzt oder Apotheker, da er wichtige Informationen für Deine weitere Behandlung liefern kann. Auch Unverträglichkeiten auf Medikamente sollten eingetragen werden, damit nach einem Unfall oder bei einem Krankenhausaufenthalt bekannt ist, mit welchen Medikamenten Du behandelt werden kannst.

Patienteninformationen

Hier findest Du weitere Informationen zu den verschiedenen Allergieformen: